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Grundlagenuntersuchung der bauphysikalischen und technischen Bedingungen zur Umsetzung des Passivhauskonzepts im öffentlichen Hallenbad

Der Betrieb von Hallenbädern ist mit erheblichen laufenden Kosten verbunden, bedeutenden Anteil daran tragen die Energiekosten, welche für Beheizung, Entfeuchtung und Warmwasserbereitstellung aufgewendet werden müssen. In Zusammenarbeit mir der Bädergesellschaft Lünen GmbH und gefördert durch die DBU wurde untersucht in wieweit der Passivhausstandard, welcher sich bereits im Wohn- und Nichtwohnbau bewährt hat auch für Sondergebäude wie Hallenbäder anbietet. Die hierfür erforderlichen Grundlagen wurden im Rahmen des vorliegenden Berichtes erarbeitet, um hinsichtlich Primärenergieeinsatz und Investitionskosten zu einer optimierten Gesamtlösung zu kommen. Ziel ist es, die Gebäudehülle und die Anlagentechnik diesbezüglich aufeinander abzustimmen.

Schwimmhalle in Bamberg: nach der bauphysikalischen Beratung im Planungs- und Bauprozess führt das PHI ein zweijähriges Monitoring durch. Foto: PHI

Schwimmhalle in Lünen: nach der bauphysikalischen Beratung im Planungs- und Bauprozess führt das PHI ein einjähriges Monitoring durch. Foto: PHI

Hierfür wurde zunächst geklärt, welche Abweichungen von den Anforderungen der VDI 2089 bauphysikalisch und bezüglich physiologischer Zuträglichkeit aufgrund einer thermisch verbesserten Gebäudehülle möglich sind. Weiterhin wurde mit Hilfe von Simulationsrechnungen das Gesamtsystem aus Gebäude (Passivhaus-Bauteile und Dämmstärken) und Anlagentechnik (Lüftung, Enthalpierückgewinung aus der Abluft, Abwasserwärmetauscher, Warmwasservorerwärmung etc.) optimiert.

Das Ergebnis der Untersuchungen stellt allgemeingültige Empfehlungen für den Hallenbadbau im Passivhausstandard dar, welche unmittelbar in die Planung und Konzeption eines ersten Pilotvorhabens der Bädergesellschaft Lünen mbH einfließen.

Das Forschungsvorhaben wird von der DBU und der Bädergesellschaft Lünen mbH finanziert.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Endbericht herunterladen ( pdf 2,15 MB)

 

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