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Das Passivhaus Institut (PHI) ist maßgeblich beteiligt an laufenden Projekten der Europäischen Union im Programmbereich "Intelligente Energie Europa" (IEE) u.a in den Projekten: "Promotion of European Passive Houses" (PEP) und "Passive On". Derzeit koordiniert das PHI das ebenfalls durch IEE geförderte Projekt PassREg („Passive House Regions with Renewable Energy“) und ist aktiver Partner in dem FP7 Projekt 3encult. Darüber hinaus ist das PHI Partner bei den Tasks 28 ("Sustainable Solar Housing") und 37
("Advanced Building Renovation") der IEA (Internationale Energie-Agentur).

 

Das Passivhaus Institut (PHI) beteiligt sich an diesem von der EU finanzierten Projekt bei der Beratung und Zertifizierung der Sanierungsprojekte in den Demonstrationsstädten Innsbruck und Bozen. An der Entwicklung und Umsetzung eines Messkonzepts zum Nachweis der Einsparungen in ca. 500 Wohnungen ist das PHI ebenfalls beteiligt. Außerdem geht es um die Themen Elektroenergieeffizienz und Bewertung von Energieeinsparpotentialen auf Stadtteilebene. Die im Projekt erarbeiteten Ergebnisse und praxistauglichen Umsetzungen werden gemeinsam mit den beteiligten "Early-Adopter"-Städten Pafos (Zypern), La Rochelle (Frankreich), Rosenheim (Deutschland),
Sevilla (Spanien) und Boras (Schweden) in konkrete, nachhaltige
Energieentwicklungspläne der jeweiligen Stadtsanierungskonzepte eingearbeitet.

 

Zudem koordiniert das PHI das durch IEE geförderte Projekt EuroPHit. Ziel ist hier das Aufstellen von Kriterien und Zertifizierungsmöglichkeiten für hocheffiziente Sanierungen hin zum EnerPHit-Standard, wenn diese über einen längeren Zeitraum schrittweise erfolgen müssen. Unterstützt wird dies durch neue Software-Tools, Pilotprojekte sowie Schulungen von Planern und Handwerkern. Die beteiligten Akteure (u.a. Kommunen, Finanzierungsinstitute
oder Hersteller) werden dabei noch besser vernetzt. Zugleich wird der Einsatz
von Passivhaus-Komponenten bei Sanierungen gezielt vorangebracht.


Bei dem bereits abgeschlossenen Projekt CEPHEUS (Cost Efficient Passive Houses as European Standards)lag die wissenschaftliche Leitung beim PHI. Das Projekt wurde von der EU im Rahmen eines Thermie-Programms und vom Bundesland Hessen gefördert. Im Rahmen von CEPHEUS wurden in Europa insgesamt mehr als 220 Wohneinheiten als Passivhäuser gebaut und
ausgewertet.

 


Das PHI veranstaltet seit 1996 jährlich die Internationale Passivhaustagungen. Die Veranstaltung ist eine etablierte weltweite Drehscheibe des energieeffizienten Bauens und Sanierens und als solche ein wichtiger jährlicher Treffpunkt für Akteure aus Wissenschaft, Architektur, Technik und Produktentwicklung.



Das PHI war darüber hinaus verantwortlich für die bauphysikalische Beratung und wissenschaftliche Begleitung von vielen Pilotprojekten, u.a. bei dem ersten Passivhaus-Bürogebäude (Cölbe bei Marburg), der ersten Passivhaus-Fabrik (Bensheim bei Darmstadt), den ersten Passivhaus-Schulen (Frankfurt am Main, Aufkirchen bei München), der ersten Passivhaus-Schwimmbädern (Bamberg und Lünen) sowie den ersten Passivhaus-Sanierungen (Nürnberg, Frankfurt am Main, Ludwigshafen). Das PHI hat für diese Projekte auch die wissenschaftliche Auswertung übernommen bzw. war daran wesentlich beteiligt.



Für die Entwicklung des Passivhaus-Konzeptes wurde Wolfgang Feist im Jahre 2001 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. Im Jahre 2003 wurde ihm der internationale Umweltpreis der Stadt Göteborg zusammen mit dem schwedischen Architekten Hans Eek verliehen. Damit wurde deren gemeinsame "... Pionierarbeit zu Passivhäusern gewürdigt, die zu einer großen Reduktion beimVerbrauch von fossilen Brennstoffen beitragen und dadurch den Ausstoß an CO2verringern."

 

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